AKTUELL

Herausforderungen für die Zukunft der Logistik

Die Logistik ist die Lebensader der modernen Wirtschaft und Gesellschaft.  Politische Tendenzen unterschiedlichster Art beeinflussen die Logistikbranche und ihre täglichen Aktivitäten in immer stärkerem Masse. Herausforderungen, die mit entsprechend kreativen Lösungen angepackt werden müssen.

Die Logistik steht im Mittelpunkt der täglichen Versorgung der Wirtschaft und sorgt dafür, dass Produkte, Dienstleistungen und Informationen effizient an ihren Bestimmungsort gelangen – seien dies Rohstoffe für die Produktion, Konsumgüter für den Einzelhandel oder Medikamente für das Gesundheitswesen. In einer zunehmend globalisierten und vernetzten Welt spielt die Logistik eine immer wichtigere Rolle, denn ohne eine zuverlässige Logistik können Lieferketten nicht stabil gehalten werden, um die Bedürfnisse von Unternehmen und Konsumenten zu erfüllen.

Die Bedeutung der Logistik geht weit über die reine Verteilung von Waren hinaus und hat direkten Einfluss auf die Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen.  Mit einer durchorganisierten Logistik können Waren schnell und effizient bewegt werden, was dazu beiträgt, die Kundenzufriedenheit und die Rentabilität eines Unternehmens zu steigern. In Zeiten des globalen Handels und der Just-in-Time-Produktion ist eine reibungslos funktionierende Logistik unverzichtbar, ohne sie könnten weder Supermärkte ihre Regale füllen noch Online-Shops ihre Kunden zeitnah beliefern.

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Kompetenz schlägt Lebenslauf: Warum Potenzial wichtiger wird als Perfektion

Der Arbeitsmarkt hat sich gewandelt. Prozesse laufen schneller. Erwartungen sind höher. Profile komplexer. Und trotzdem suchen viele Unternehmen weiterhin nach dem perfekten Lebenslauf. Lückenlos, branchenrein, international, digital affin, strategisch stark und operativ belastbar.

Mathias Siegenthaler, CEO Logjob AG

Doch die Realität ist komplexer geworden: geopolitische Unsicherheiten, konjunkturelle Herausforderungen sowie steigende Arbeits- und Logistikkosten in Europa und der Schweiz fordern Wirtschaft und Führungskräfte heraus. In diesem Umfeld greifen traditionelle Anforderungsmodelle zu kurz. 

Die eierlegende Wollmilchsau existiert nicht. Und selbst wenn sie existieren würde, hätte sie längst drei Angebote auf dem Tisch. Heute erfolgreich zu rekrutieren bedeutet, den Blickwinkel zu verändern: weg vom reinen CV, hin zum Potenzial.

Europa ist weiterhin geprägt von geopolitischer Unsicherheit: Lieferketten werden durch Konflikte, Energiepreisvolatilität und Handelsschranken belastet. Diese Faktoren haben direkte Auswirkungen auf Produktions- und Logistikketten und erfordern Agilität und Resilienz in Unternehmen. Auch die Schweiz spürt diese Entwicklungen: Exportmärkte sind volatil, Preise unter Druck, und Kapazitätsplanungen anspruchsvoll.

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180 Jahre BITO-Lagertechnik und 40 Jahre BITO Schweiz

Als Leopold Bittmann 1845 in Oberstein (D) begann, Metallbeschläge, Schnallen und Beschlagteile für die Lederwaren- und Schmuckindustrie zu fertigen, entstand die Basis für ein Unternehmen, das sich über Generationen konsequent weiterentwickelte. Aus diesen metallverarbeitenden Anfängen entstanden tragfähige Konstruktionen, daraus Regalsysteme und schliesslich ganzheitliche Lagerlösungen. Diese Entwicklungslinie ist bis heute erkennbar. BITO denkt Lagertechnik von der Konstruktion her und entwickelt Systeme, die auf Dauerbelastung, Sicherheit und Praxistauglichkeit ausgelegt sind.

Heute beschäftigt die BITO Gruppe rund 1300 Mitarbeitende weltweit und führt ein Sortiment von mehr als 5000 Produkten. BITO zählt zu den wenigen Anbietern im Markt, die nicht primär als Händler auftreten, sondern einen grossen Teil ihrer Systeme selbst entwickeln und produzieren. Diese Fertigungstiefe schafft hohe Qualitätsstandards, ermöglicht kontinuierliche Weiterentwicklung und führt zu branchenunabhängigen Lösungen, die exakt auf reale Anforderungen in Lager und Logistik abgestimmt sind.

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«Für Güter die Bahn», aber ganz anders

Mit dem Projekt rXp RailTruck entwickelte ein Konsortium innovativer Unternehmen ein völlig neues Konzept für den Schienengüterverkehr in der Schweiz.

Im Schweizer Binnen-Güterverkehr werden jährlich rund 52 Millionen Tonnen auf der Strasse und rund 13 Millionen auf der Schiene befördert. Oder anders formuliert, die flexiblere Strasse überwiegt als Verkehrsweg. Doch dies hat sich in jüngster Zeit geändert. Vor etlichen Jahren prägten die Schweizerischen Bundesbahnen den Slogan: «Für Güter die Bahn». Eine Forderung, die heute von dem Umweltverbänden kräftig unterstützt wird. Man blieb denn auch nicht untätig, der Bund unternahm einiges, um die Attraktivität der Schiene zu steigern oder zumindest zu halten. Doch die Probleme im Schweizer Schienengüterverkehr haben sich in jüngster Zeit kumuliert. Der Einzelwagen-Ladungsverkehr von SBB Cargo funktioniert derzeit alles andere als optimal und die kürzliche Schliessung von acht Terminals von SBB Cargo in der Schweiz, trug auch nicht gerade zur Verbesserung der Situation bei.

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Serge Frech ist neuer Direktor der SWISS LOGISTICS

 

Nach einer erfolgreichen Einführungsphase hat Serge Frech nun per 1. Januar 2026 die operativen Geschäfte der Schweizerischen Vereinigung für die Berufsbildung in der Logistik von Dr. Beat M. Duerler übernommen. Serge Frech ist ein ausgewiesener Bildungs – sowie Wirtschafts-Experte und war zuletzt bei ICT -Berufsbildung Schweiz tätig. Am Campus in Zofingen übernimmt er als Direktor die nationale Verantwortung für die Weiterentwicklung des Verbandes. Serge Frech sieht seiner neuen Aufgabe mit Zuversicht entgegen: «Die Logistik ist ein Schlüsselbereich unserer Wirtschaft. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit dem Team die Ausbildung weiter zu stärken und Innovationen voranzutreiben », Serge Frech, Direktor SWISS LOGISTICS. Dr. Beat M. Duerler hat den Verband sowie das Berufsfeld Logistik über viele Jahre geprägt und entscheidend weiterentwickelt. Mit der Übergabe der operativen Leitung blickt er auf eine erfüllte Zeit zurück: «Es war eine wunderbare Ära. Nun ist es an der Zeit, die Verantwortung in jüngere Hände zu übergeben. Es freut mich ausserordentlich, das Zepter an Serge Frech zu überreichen. Er wird die OdA mit Kompetenz und Leidenschaft in die Zukunft führen », Dr. Beat M. Duerler, Präsident SWISS LOGISTICS. Dr. Beat M.Duerler bleibt weiterhin Präsident des Verbandes. Für diese Funktion wird jedoch zeitnah eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger gesucht, um die Kontinuität in der strategischen Führung sicherzustellen.

http://www.swiss-logistics.ch

 

 

VNL Fachtagung Logistik im Gesundheitswesen

Rudolf Bucher und Fritz Bühler wurden 2025  in die Swiss Supply  Chain Hall of Fame aufgenommen. Welch eine Auszeichnung für die Logistik im Gesundheitswesen! Eine grosse Wertschätzung für all die Menschen, die sich für Leib und Wohl ihrer Mitmenschen in Not und Krankheit einsetzen. Auch heute gilt: ohne Logistik gäbe es kein wirkungsvolles Gesundheitswesen. Nicht umsonst wird Logistik vermehrt als kritische Infrastruktur gesehen, die für eine effiziente und nachhaltige Volkswirtschaft das notwendige Rückgrat bildet.

Die Gesundheitslogistik steht mehr denn je vor grossen Herausforderungen: Dr. Peter Kauf (Prognosix) brachte es in seinem Vortrag auf den Punkt: Bis 2023 wird es ca. 23% mehr Menschen über 65 geben, die Spital- und Gesundheitsleistungen benötigen. Das bedeutet auch, dass ca. 30% mehr Pflegepersonal benötigt wird, und gleichzeitig 10% weniger Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. Besorgniserregend ist dabei, dass Pflegende bis zu 40% ihrer Zeit nicht mit den Patienten verbringen. Dies Prognose bedeutet, dass bis 2030 die Flächen- und Prozesseffizienz im Spital und seinem Umfeld um ca. 25% gesteigert werden müsste. Ein weiter so, würde nicht funktionieren. Daher sind rasch Prozessinnovationen mit und in der Logistik gefragt.

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Den Wandel managen

Am 8. Logistik Forum 2025 des VNL in Luzern standen verschiedene Themenfelder im Mittelpunkt. Intelligente Transportsysteme, Cyber-Security in der Lieferkette und das Risikomanagement von Lieferketten. Schwerpunktthemen, die den Wandel der Logistik von heute auf Morgen prägen.

Kurt Bahnmüller 

Die Logistikbranche befindet sich in einem stetigen Wandel, getrieben von   technologischen Innovationen, globalen Herausforderungen, umstrittenen Entscheidungen in der Politik und sich ändernden Kundenanforderungen. Themen, welche derzeit die Diskussion in der Branche beherrschen und die am 8. Logistik Forum Luzern, veranstaltet vom Verein Netzwerk Logistik (VNL), im Zentrum standen. Sustainability, oder neudeutsch Nachhaltigkeit, prägt derzeit sämtliche Unternehmensaktivitäten. und muss bezahlbar sein, betonte Michael Präger, Chief Sustainability & Communications Officer der Firma Bystronic AG, in seinem Referat. Den Einwand, Nachhaltigkeit kostet nur, lässt er nicht gelten. Unternehmen, welche den Nachhaltigkeits-Gedanken verinnerlicht haben, können durchaus rentabel arbeiten. Sustainability muss in die Unternehmens-Strategie eingebaut werden. Der Druck auf nachhaltige Produkte steigt und diesem Trend müssen die Unternehmen folgen. Im Rahmen der Nachhaltigkeits-Strategie kommt zudem dem Gedanken des Recyclings eine steigende Bedeutung zu. Produkte müssen heute – so Präger – unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit entwickelt und hergestellt werden.  

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Swiss Supply Chain Hall of Fame 2025 wächst um drei neue Mitglieder

Tobias Wülser und die Regagründer Dr. Rudolf Bucher und Fritz Bühler feierlich in die Swiss Supply Chain Hall of Fame aufgenommen

Die Jubiläumsausgabe – 10. Benefizgala der Swiss Supply Chain Hall of Fame – wurde am 23. September 2025 im Campussaal in Windisch durchgeführt. Mit Dr. Rudolf Bucher und Fritz Bühler wurden die Gründer und Präger der Rega im Beisein von Christian Bühler, Sohn von Fritz Bühler, als historische Mitglieder in die Schweizer Supply Chain-Ehrenhalle aufgenommen.  

In einer festlichen Ansprache beleuchtete der aktuelle CEO der Rega – Ernst Kohler – die Bedeutung der Gründer auf die Geschichte und Entwicklung der Rega und zeigte die aktuellen Entwicklungen der Organisation und die enorme Wichtigkeit der Supply Chain für die Erbringung der Dienstleistungen auf. 

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Die BVS Packaging Group AG regelt die Nachfolge und stärkt ihre Position durch eine strategische Partnerschaft

Die BVS Packaging Group AG mit Sitz in Urdorf hat eine strategische Partnerschaft mit der Packaging Group AG mit Sitz in Zug geschlossen. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wurden rückwirkend zum 1. Januar 2025 wesentliche Aktienanteile der BVS Packaging Group AG an die Packaging Group AG mit Sitz in Zug übertragen. Ziel dieser Partnerschaft ist es, eine nachhaltige Nachfolgelösung für die BVS-Gruppe im Sinne des Inhabers Livio Marchioni zu schaffen und die langfristige Weiterentwicklung des Unternehmens durch eine starke unternehmerische Allianz zu gewährleisten.

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Jungheinrich und EP Equipment gehen strategische Partnerschaft ein

Jungheinrich und EP Equipment schließen eine strategische Partnerschaft. Unter dem Leitmotto „Gemeinsam die Zukunft der Intralogistik gestalten“ bündeln die beiden Unternehmen ihre Expertise, um Kunden weltweit weitere Vorteile zu bieten und gleichzeitig Effizienz, Produktivität sowie Nachhaltigkeit in der Intralogistik zu steigern. Gemeinsam konzentrieren sich Jungheinrich und EP Equipment auf kundenorientierte, innovative Flurförderzeuge und stärken so das Produktangebot und damit die Wettbewerbsfähigkeit beider Unternehmen. Dafür wird EP Equipment zunächst das Jungheinrich Portfolio unter der neuen Mid-Tech-Marke „AntOn by Jungheinrich“ erweitern, deren Fokus auf Elektro-Gegengewichtsstaplern und weiteren Elektro-Flurförderzeugen liegen wird.

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